15 Jahre Pfarrnetzwerk Asyl

15 Jahre Pfarrnetzwerk AsyL

Am Samstag 27. September wird das 15jährige Bestehen vom PFARRNETZWERK ASYL gefeiert. In der Pfarre St. Florian, 1050 Wien gibt es an diesem Tag ein großes Fest.

Programm

  • 15:30 Uhr | Ökumenischer Gottesdienst
    mit Weihbischof Franz Scharl und Pfarrer Dr. Johannes Modeß, evang. Kirche A.B.
  • 16:30 Uhr Kaffee und Kuchen & Kinderprogramm bis zum Buffet
  • 17:00 Uhr Präsentation der Festschrift & Grußworte
    • Katharina Renner (KA-Österreich)
    • Lukas Gahleitner-Gertz (Asylkoordination)
    • Christoph Riedl (Diakonie)
    • Klaus Schwertner (Caritas)
    • Petar Rosandic (SOS Balkanroute)
    • Sr. Gudrun Schellner SSM
    • Senad Tutić (Sozialzentrum Bihac)
  • 18:00 Uhr | Internationales Buffet
  • 19:30 Uhr | Im Gespräch
    • Prof. Regina Polak und Lukas Gahleitner-Gertz

Weitere Infos unter: https://pfarrnetzwerkasyl.at/wp/

Idee des Beitrages: Dietlinde Alphart | Veröffentlichung am 02. September 2025 | Pfarre Erlöserkirche

Geläute unserer Pfarrkirche

Geläute unserer Pfarrkirche

Im Turm befindet sich eine Glocke zum Handläuten aus der Erbauungszeit der Kirche. Sie wird bis heute regelmäßig noch von Hand zu den Gottesdiensten geläutet.  Die Glocke erklingt im Ton fis1 (fis‘) und wurde im Jahre 1909 von Johann Hahn in der Glockengießerei Gössner in Wien gegossen. Somit ist sie neben der „Hahn Glocke“ in der Pfarre „Wien Neusimmering“ die vermutlich größte noch erhaltene Glocke dieser Gießerei.

Im Frühling 2025 haben wir einen Besuch von “Kirchenglocken TV” und „Si&Sa Glocke“ erhalten. Zwei junge Männer (Niklas und Salomo) filmen Kirchenglocken und deren Geläut von all jenen Pfarren, die es ihnen ermöglichen. In vielen Fällen ist die Glocke und das Läuten im Turm auf Videos festgehalten – in unserer Kirche ist die mangels Platz im Kirchturm nicht möglich gewesen. Trotzdem wurde ein tolles Video erstellt, welches durch fundiertes Fachwissen rund um unsere Glocke abgerundet wurde.

Unsere Turmglocke (Juli 2025)

Daten zu unserem Geläut:

  • Ton: fis´ (auch fis1 genannt)
  • Gewicht: geschätzt 450kg
  • Durchmesser: 97.5cm
  • Gussjahr: 1909
  • Glockengießerei Gössner unter der Leitung von Johann Hahn und Johanna Gössner, Witwe vom ehem. Firmeninhaber Georg Gössner
    (daher die Inschrift „Johann Hahn“ und „Gössners Witwe“) 

Auf der Glocke ist die Abbildung vom Hl. Josef mit Jesuskind zu sehen. Ein Spruch auf der Glocke zeigt: „Hl. Josef, beschütze uns und unsere Kirche”. Laut dem Glockenverzeichnis fehlen zwei Glocken, der Verbleib ist unbekannt.

Quelle: Glockenverzeichnis von Österreich; Jörg Wernisch
(mehr Informationen zum Buch)

Glockengießerei Gössner in Wien

(„.k. k. private Glockengießerei Gebr. Gössner“ | Wien XI. Geringergasse 25 | In Betrieb 1873-1931)

Gegründet wurde diese von Friedrich Gössner († 1885). Sein Sohn Georg Gössner (22.04.1953 München – 04.08.1907 Wien) lebte und arbeitete (1884-1907) in Simmering, dabei half ihm auch sein Bruder Franz Gössner im Zeitraum 1884-1892. Die Brüder trennten sich um 1892, und Georg arbeitete im Betrieb mit seiner Frau Johanna bis zu seinem Tode am 4. August 1907. Er wurde 54 Jahre alt und ist im Familiengrab am Friedhof „Unter der Kirche“ in Wien-Simmering bestattet.

 

Georgs Witwe (Johanna, † 1940) leitete die Gießerei mit dem Werkführer Johann Hahn von 1907 bis zum beginn des Ersten Weltkrieges 1914 weiter – er selbst war später selbständiger Glockengießer in Landshut bzw. Reutte (Hahn & Adler). Der ehem. Betrieb von Georg Gössner (bzw. seiner Witwe) wurde nach dem Krieg an Friedrich Hamm verpachtet.

Glockengießerei Gössner in Wien

Glockengießerei Gössner in Wien
(„.k. k. private Glockengießerei Gebr. Gössner“)
Wien XI. Geringergasse 25 | In Betrieb 1873-1931)

Gegründet wurde diese von Friedrich Gössner († 1885). Sein Sohn Georg Gössner (22.04.1953 München – 04.08.1907 Wien) lebte und arbeitete (1884-1907) in Simmering, dabei half ihm auch sein Bruder Franz Gössner im Zeitraum 1884-1892. Die Brüder trennten sich um 1892, und Georg arbeitete im Betrieb mit seiner Frau Johanna bis zu seinem Tode am 4. August 1907. Er wurde 54 Jahre alt und ist im Familiengrab am Friedhof „Unter der Kirche“ in Wien-Simmering bestattet.

 

Georgs Witwe (Johanna, † 1940) leitete die Gießerei mit dem Werkführer Johann Hahn von 1907 bis zum beginn des Ersten Weltkrieges 1914 weiter – er selbst war später selbständiger Glockengießer in Landshut bzw. Reutte (Hahn & Adler). Der ehem. Betrieb von Georg Gössner (bzw. seiner Witwe) wurde nach dem Krieg an Friedrich Hamm verpachtet.

Aus Sicherheitsgründen wurde in Absprache mit der Pfarre entschieden keine Innenaufnahmen der Glocke/Turm zu machen, da der Turm bzw. die Glocke nur über eine steile Feuerleiter mit Schiene für ein Klettergeschirr erreichbar ist. Im Zuge der Wartung der Glocke hat die verantwortliche Firma Fotos unserer Glocke angefertigt und diese der Pfarre dankenswerter weise zur Verfügung gestellt | Danke an @kirchenglocken TV und  ‪@TheBellenthusiast‬ fürs die Umsetzung.

Geläute Pfarre Mauer / St. Erhard

Geläute Pfarre Mauer
St. Erhard

Am selben Tag wurde auch das Geläute der Pfarre Mauer/St. Erhard festgehalten und auf Youtube veröffentlicht. Die Aufnahmen lassen die Glocken einzeln erklingen sowie im Hauptgeläut bei Messen.

Daten zum Geläut:

Tonarten: es‘ | g‘ | b‘ | c“ | (d‘‘‘)
Glocke 1: Halil 1715, Wien
Glocke 2-4: St Florian 1952 – St. Florian OÖ
Glocke 3: J.A. Christelly 1775

PC + Tablet

Beschreibung der Glocken:

  • Glocke 1
    Ton: es‘
    Gewicht: 1800kg
    Durchmesser: 141cm
  • Glocke 2 
    Ton: g‘
    Gewicht: 704kg
    Durchmesser: 105cm
  • Glocke 3 
    Ton: b‘
    Gewicht: 394kg
    Durchmesser: 88cm
  • Glocke 4
    Ton: c“
    Gewicht: 294kg
    Durchmesser: 78cm
  • Glocke 5
    Ton: d“‘
    Gewicht: 30kg
    Durchmesser: 36cm

MOBIL

Beschreibung der Glocken:

  • Glocke 1
    Ton: es‘
    Gewicht: 1800kg
    Durchmesser: 141cm
  • Glocke 2 
    Ton: g‘
    Gewicht: 704kg
    Durchmesser: 105cm
  • Glocke 3 
    Ton: b‘
    Gewicht: 394kg
    Durchmesser: 88cm
  • Glocke 4
    Ton: c“
    Gewicht: 294kg
    Durchmesser: 78cm
  • Glocke 5
    Ton: d“‘
    Gewicht: 30kg
    Durchmesser: 36cm

Bis zum Jahre 1783 besaß Mauer keine eigene Pfarre. In dieser Zeit gingen die Menschen in die benachbarte Pfarre Atzgersdorf. Eben im Jahre 1783 wurde sie zur Pfarrkirche erhoben. Das Kirchengebäude im gotischen Still wurde aber bereits Mitte des 15. Jahrhunderts errichtet und wurde 1458 als „sand Erhartscapelle in der Maur“ erwähnt. Der Kirchenbau wurde von Anfang an als Wehrkirche erbaut, es ist aber davon auszugehen, dass sie während der Wiener Türkenbelagerungen massive Schäden davongetragen hat.

Da die Kirche in der Zwischenkriegszeit ein Verkehrshindernis darstellte (die heutige Straßenbahn Linie 60 führt direkt an der Kirche vorbei) wurde zwischen 1934 und 1936 wurde durch Clemens Holzmeister das gesamte Langhaus abgetragen und in nordsüdlicher Richtung verändert. Vom alten Zustand blieb der gotische Chor und der Turm aus dem Mittelalter erhalten. Diverse Glasfenster in der Kirche stammen aus den Zeiten der 1930er Jahre. (Die gesamte Pfarrgeschichte von Mauer finden Sie unter Pfarrgeschichte | Pfarre St. Erhard-Mauer

 

Die Orgel ist ein Werk von Johann M. Kaufmann mit 14 Registern. Im Turm zu Mauer hängen insgesamt 5 Glocken wovon 4 zum Hauptgeläute zählen. Hervorzuheben ist die große Glocke die im Jahre 1715 gegossen wurde.

Text & Video Kirchenglocken TV | Veröffentlichung Youtube 24. Juni 2025 | Kirchenglocken TV und @TheBellenthusiast‬

Ökumenischer Pfingstgottesdienst

Ökumenischer Pfingstgottesdienst

Am Pfingstmontag 9. Juni trafen sich in der Pfarrkirche Mauer/St. Erhard Christen aus verschiedenen Gemeinden zu einem ökumenischen Pfingstgottesdienst. Dieser wurde geleitet von unserem römisch-katholischen Provisor Wolfgang Unterberger und dem ehrenamtlichen Pfarrer der evangelisch-lutherischen Kirche, Wolfgang König.

 

Die Kirche war gutbesucht, auch das Wetter hat es gut gemeint, und Pfarrer König sprach sehr anschaulich über das Feuer des Geistes. Die Lieder wurden schwungvoll gesungen und sehr gut begleitet vom Organisten Istvan Matyas.

 

Nachher freuten sich alle über eine Agape mit Wein und Brot im Pfarrheim, wo angeregt geplaudert wurde.Vielen Dank an alle Vorbereitenden und an alle helfenden Hände! 

Beitrag Dietlinde Alphart | Veröffentlichung am 11. Juni 2025 | Pfarre Erlöserkirche

Unser neues Pastoralteam

Unser neues Pastoralteam

Ab 1. September 2025 wird unser Pfarrverband Weinberg Christi von einem neuen Pastoralteam begleitet.
 
Das Team aus
  • Pfarrmoderator Rafal Bochen
  • Vikar Pawel Winiewski,
  • PAss Alexandra Kommer
  • PAss Magdaléna Tschmuck und
  • PAss Michaela Spies

freut sich darauf die Zukunft unserer Gemeinden mit uns zu gestalten.

Wir freuen uns auf unser neues Team und den gemeinsamen pastoralen Weg.
Vikar Pawel, PAss Alex, PAss Magdaléna, Pfarrmoderator Rafal, PAss Michaela
Unser neues Pastoralteam
Verlautbarung am 13. Mai 2025 | Veröffentlichung am 14. Mai 2025 | Pfarrverband Weinberg Christi

Pfarr-Kino Erlöserkirche

Aus aktuellem Anlass luden wir am Sonntag 04. Mai 2025 zu einem PFARRKINO

Wir haben eine offizielle Lizenz

Pfarr-Kino: KONKLAVE

Ins Kino gehen mit Popcorn & Co – das kennt jeder von uns – aber kennen Sie schon das PFARRKINO?

Nach reiflicher Überlegung innerhalb der Pfarre haben wir eine Lizenz erworben, mit der wir berechtigt sind aktuelle Filme „öffentlich“ zu zeigen, egal ob diese gratis sind oder käuflich erwerbbar. Aus aktuellem Anlass haben wir am 04. Mai zum Film KONKLAVE geladen – ein Film von Edward Berger aus dem Jahr 2024, bei dem es um die Wahl eines neuen Papstes geht. Im Rahmen der Oscarverleihung 2025 wurde Konklave unter anderem als bester Film und Fiennes als bester Hauptdarsteller nominiert.

Ralph Finnes (vielen bekannt als Amon Göth in „Schindlers Liste„, als Iván Sors in „Ein Hauch von Sonnenschein“ oder als Lord Voldemord in der „Harry Potter-Filmreihe„) leitet als Kardinal Thomas Lawrence das Konklave, nachdem der Papst an einem Herzinfarkt gestorben war. 

Der Film zeigt viele Einblicke, die als „authentisch“ beschrieben wurden, egal ob es um Machtspiele, Verschwörungen oder Intrigen geht – der Film beschreibt fesselnd und sehr realitätsnah, was die Kardinäle unter Umständen erwarten könnte (nur die süßen See-Möwen haben gefehlt).

Der Film war alles andere als kurzweilig, trotz der Dauer von knapp 2 Stunden. Wie der Film ausgegangen ist, verraten wir an dieser Stelle nicht – jedoch die anschließende Diskussionsrunde brachte viel „Helligkeit“ , „Offenheit“ und „Hoffnung“ in unsere Pfarre – welche durch die Wahl von Papst Leo XIV am 08. Mai 2025 bestätigt wurde. 

Im Anschluss nach dem Film gab es noch ein Buffet für unsere zahlreichen Gäste, die dieses sehr gerne in Anspruch genommen haben. Besucher an dem Abend? Mehr als 40 Personen sind unserer Einladung gefolgt. Wir danken für das Erscheinen und freuen uns auf weitere KINO-Abende

Filmvorschläge ihrer-/eurerseits richten Sie/richtest du bitte an pfarrblatt@pfarre-erloeserkirche.at – dann können demnächst gerne wieder Kinoabende inkl. Diskussionsrunden erneut veranstalten. Wir suchen auch Personen mit einem „Netflix“ Account – dann können wir dort auch auf die Filme zugreifen.

Danke an alle, die an diesem Abend teilgenommen haben.

Wir entschuldigen uns bei diesem Erstversuch an dieser Stelle nochmals für die „nicht so optimale Ton- und Bildqualität“ und geloben Besserung für die weiteren Filmabende!

Rückblick Wallfahrt 2025

03.+04. Mai 2025 | Bericht von Alexander Dona

Im Marienmonat nach
Maria Schutz

In guter alter Tradition fand auch heuer wieder die Pfarrwallfahrt statt, an der 18 Pilgerinnen und Pilger teilnahmen. Der erste Vormittag führte uns von Unterhöflein an der Hohen Wand entlang des Johannesbachs in den Naturpark Sierningtal-Flatzerwand, ehe wir eine wohlverdiente Rast im Mostheuriger Scherz bei Ternitz einlegten. Petrus meinte es hier gut mit uns, denn die intensivste Phase eines aufkommenden Gewitters konnten wir bei Speis und Trank abwarten. Nur mehr zu Beginn des Nachmittags mussten wir uns durch das feuchte Wetter kämpfen, den Großteil legten wir trockenen Fußes zurück, und einen Impuls von Clemens und einen langen Marsch später kamen wir dank der guten Führung von Sebastian in Gloggnitz an.

Der zweite Tag startete mit der Ankunft unseres Kaplans Lukas in Gloggnitz, der sich nach einem kurzen, schönen Impuls mit uns gemeinsam auf den Weg Richtung Maria Schutz machte.

Bei angenehmem Wetter pilgerten wir entlang des Bahnwanderwegs durch schöne Natur bis nach Klamm-Schottwien, wo Martin und Claudia uns mit einem toll aufbereiteten Buffet, das keine Wünsche offenließ, erwarteten und verwöhnten.

Dadurch gestärkt gelang der ganzen Pilgergruppe sicher die Ankunft in Maria Schutz. Eine feierliche und wie gewohnt liebevoll gestaltete Messe unseres Kaplans Lukas in der prunkvollen Wallfahrtskirche bildete – gemeinsam mit dem anschließenden gemeinsamen Beisammensein beim Kirchenwirt – einen  würdigen Abschluss der Wallfahrt, die bis zum Schluss unter einem guten Stern stand: Denn  erst während der Messe, als wir bereits im Trockenen waren, setzte der prognostizierte und bis zum Abend andauernde Regen ein. 

Danke an alle, die an der Wallfahrt teilgenommen haben,
ihren Beitrag zum Gelingen geleistet und uns in Gedanken begleitet haben.

ROMARIA 2025

Bericht von Dietlinde Alphart

ROMARIA 2025 - Ängste und Hoffnungen

Am Freitag, den 25. April traf sich bei strömendem Regen eine bunt gemischte, fröhliche Gruppe von ca. 50 Personen vor der Liesinger Pfarrkirche. Der laute Trommelrhythmus der zwei senegalesischen Musiker machte es unmöglich, den Startpunkt zu verpassen. Nach einer herzlichen Begrüßung in der Kirche durch Dechant Bernhard Pokorny und einer Erklärung von Pero (SOS Balkanroute) über die Situation der Geflüchteten in Bosnien, gingen wir an der Arbeiterkammer vorbei zum Liesinger Platz.

Dort erzählte uns Herbert Langthaler (früher in der Asylkoordination Österreich tätig, heute Journalist von „asyl aktuell“) über die Schwierigkeiten Geflüchteter, Arbeit zu finden und über ihre Versuche, lieber Hilfsarbeiten zu leisten für schlechtes Geld, als eine Ausbildung zu machen, weil sie da nicht verdienen. Auf einem Balancegerät konnten Mutige symbolisch ausprobieren, wie unsicher so eine prekäre Situation ist. Andere reichten ihnen symbolisch die Hand.

Durch die Dirmhirngasse ging es weiter zur Evangelischen Kirche, wo es einen kurzen Zwischenstopp gab, bevor wir durch die Fußgängerzone Mehlführergasse und der Unterführung der S-Bahn Atzgersdorf zum ÖIF-Gebäude in der Lastenstraße 19 gelangten (hier gibt es Sprachkurse).

Dort verbarg sich unter einer Plane eine Mauer aus Bananenkartons mit aufgeklebten Sprüchen in den verschiedensten Sprachen

  • vorne in einer fremden Sprache,
  • hinten auf Deutsch.

Ajub – der vor einigen Jahren auch hierher zugewandert ist  zeigte uns anschaulich auf, wie schwierig es ist, Deutsch zu lernen und wie es am einfachsten geht – durch Kontakt mit Einheimischen.

 

Anschließend gelang es uns, aus der Mauer eine Brücke zu bauen, indem wir das Rätsel um die Fremdwörter auflösten. Singend gingen wir weiter, begleitet von der Gitarre, immer noch im Regen, bis zur letzten Station, der Erlöserkirche.

Hier gab es eine Aktion mit Häferln:

Wir schrieben auf Zetteln nette Willkommensgrüße für neu Zugezogene und steckten die Zettel in die Becher. Diese wurden von einer Mitarbeiterin der Caritas mitgenommen. Eine engagierte Caritasmitarbeiterin aus Alt-Simmering berichtete über das Organisieren von Wohnungen, für Geflüchtete durch engagierte Pfarrmitglieder. Schließlich erzählte uns Hala, eine Sozialarbeiterin aus Syrien, die seit 10 Jahren in Österreich lebt, wie schwierig es für Geflüchtete ist, hier eine Wohnung zu finden und dass das Kostenverhältnis der Miete zum Einkommen viel zu hoch ist.

Danach war Zeit für Begegnungen bei der Agape im 1. Stock. 
Danke Allen Helfern und Allen, die im Regen durchgehalten haben! 

Nachtwache

Nachtwache Ostern 2025

In der Nacht von Karfreitag auf Karsamstag gab es bei uns die „Nachtwache“, welche sich die Pfarrgemeinde untereinander aufteilte. Stündlich haben andere Gemeindemitglieder die leere Kirche ohne Jesus „bewacht“ und sozusagen die Totenwache vollzogen. Doch – was fühle ich in der Kirche?

„DER HERR IST FORT“… 

  • Ein Kreuz mit eingeschlagenen Nägeln im Gedenken an die Leiden Jesu
  • dazu Gedanken und Botschaften an das Kreuz genagelt
  • Das Tabernakel weit geöffnet
  • kein ewiges Licht
  • Teelichter erhellen und wärmen den Raum

 

2 Stunden für die Ewigkeit

Es ist 3:58 am Karsamstag als wir in der Kirche ankommen. Die „magische Nacht“ – oder „DIE NACHT DER NÄCHTE“ nach Jesu Geburt. Was erwartet uns? Wärme und Vertrautheit.

Wir lösen unsere „Vorgänger“ ab, die sichtlich müde und bewegt die Kirche verlassen. Seit 20:00 Uhr wacht unsere Pfarrgemeinde, versinkt im Gebet. Kleine Anweisungen, auf was wir achten sollen, was zu machen ist – sonst wird kein Wort gesprochen. Die Stimmung ist mystisch und wir richten uns in unserer Kirche häuslich ein. Die Erlöserkirche – unsere Kirche, das Haus Gottes – die uns soviel bedeutet. Die kleinen Kerzen kontrollieren wir akribisch jede Minute – wir haben etwas spirituelles Räucherwerk mit, welches wir auch verwenden und geben der Nacht einen eigenen „Geruch“. Gelassenheit strömt durch den Raum. Nach einiger Zeit der Stille beschließen wir den Raum mit Chorälen zu füllen.

CHANT (die Gesänge der Zisterziensermönche vom Stift Heiligenkreuz) begleiten uns durch die Nacht und lassen uns in eine meditative Stimmung tauchen. Die Stimmen erfüllen uns mit Wärme und Wohlwollen. Etwas Räucherwerk wird nachgelegt – ein Blick auf die Uhr verrät – wir haben schon 90 Minuten hier verbracht. Ein Besucher betritt die Kirche. Auf dem Weg in die Arbeit sucht unser Gast noch Ruhe und versinkt im Gebet. Ein zweiter Gast kommt und bleibt bis zum Ende unserer Nachtwache…

Ehe man es sich versieht ist es 6:00 Uhr. Unsere Ablöse erscheint pünktlich und ausgeschlafen.  Es geht noch eine Stunde, bis die Laudes der Schwestern diese Nacht um 7:00 Uhr beendet. Wir tauschen uns kurz aus und verabschieden uns danach freundschaftlich. Der Weg danach ging zum Bäcker – für ein gutes frisches Brot und Gebäck. Nach einer kleinen Stärkung fallen wir ins Bett. 

Stellvertretend für alle Teilnehmer:innen an der Nachtwache danken wir für das Engagement und die Zeit.
(Fam. Schwarz)

Fotos von der Nachtwache

(bitte anklicken)

Pilger der Hoffnung (Hymnus)

Die Hymne Pilger der Hoffnung
„Licht des Lebens, Flamme unsrer Hoffnung!“

Das Jahr 2025 hat der am Ostermontag heimgegangene Papst Franziskus als „Heiliges Jahr der Hoffnung“ ausgerufen. Die Hymne „Pilger der Hoffnung – Licht des Lebens, Flamme unsrer Hoffnung!“, die im Originalsatz vierstimmig mit einer Überstimme und Orgelbegleitung notiert ist, haben wir ganz originaltreu aufgenommen.

Eine solche Aufnahme gab es bisher im deutschsprachigen Raum noch nicht. Möge uns dieser Hymnus in der Hoffnung auf unser Licht, welches von Gott kommt und auf das ewige Leben stärken.

Die Veröffentlichung erfolgte am 23.April 2025 am
YouTube Kanal der Erzdiösese Wien.

Die Premiere vor Publikum erfolge anlässlich des PASSIONSKONZERTES am 13. April 2025 in der Erlöserkirche.
Zitat: „Dafür, dass Magdalena trotz ihrer Einschränkungen den Hymnus zum Heiligen Jahr mitsingen konnte, war ich sehr dankbar und sehr erfreut darüber.“

Pilger der Hoffnung - Die Hymne zum Heiligen Jahr 2025

„Licht des Lebens, Flamme unsrer Hoffnung!“

  • Originaltext (italienisch): Pierangelo Sequeri
  • Übertragung ins Deutsche: Jakob Johannes Koch
  • Musik: Francesco Meneghello

Idee und Projektmanagement:

  • Magdaléna Tschmuck

Technik  & Umsetzung

  • Luca Zettl – Tontechnik
  • Claudia Schuler – Dreh, Schnitt & Gestaltung
  • Kilian Krebs – technische Unterstützung bei den Dreharbeiten 

Magdaléna Tschmuck – Sopran | Überstimme: Ensemble Le Quattro Stagioni | Marlies – Sopran | Sara – Alt | Klaus – Tenor | Darko – Bass | Richard – Bass | Ursula Ziegelbauer – Orgel
Drehort: Pfarrkirche der Pfarre Liesing Maria, Mutter der Göttlichen Gnade und zum Hl. Servatius |  Färbermühlgasse 6 | 1230 Wien, Pfarrverband KaRoLieBe

Mehr über das Ensemble:

Le Quattro Stagioni ist ein engagiertes Musikensemble, das sich auf mehrstimmigen Gesang von geistlicher und weltlicher Musik spezialisiert hat und emotional tiefgehende Konzerte in verschiedenen Veranstaltungsorten, insbesondere Kirchen, aufführt. Mit einem Fokus auf Themen wie Hoffnung und Erlösung bietet das Ensemble eine bereichernde Erfahrung für sein Publikum und fördert den Austausch durch Agapen nach den Auftritten.

Ensemble „Le Quattro Stagioni:
INSTAGRAM – lequattrostagioni23