pfarrprofil

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in unseren gemeinden ist ein verstäktes verantwortungsbewusstsein für das leben der pfarrgemeinde gewachsen, auch als eine positive folge der pfarrerlosigkeit. die leitung der pfarre wird von einem team wahrgenommen, das sich zusammensetzt aus dem pfarrassistenten, einem moderator und weiteren haupt- und ehrenamtlichen mitarbeitern.

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aus dem sorgenvollen anfangsringen zwischen basis- und pfarrgemeinde ist ein belebtes miteinander und positives nebeneinander geworden. die angebote an spirituellem, bildendem und caritativem wollen sich ergänzen und jeweils neu herausfordern.

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unsere pfarre versteht sich als ein ort, an dem neue formen des religiösen miteinander probiert und besprochen werden können. wir begreifen das fehlen einer pfarrlichen tradition als chance. die mitarbeit und das einbringen der verschiedenen charismen, die in uns allen stecken, sind nicht nur geduldet, sondern stark erwünscht; die auseinandersetzung mit verschiedenen meinungen und wünschen sehen wir als anstoß zu kritischer reflexion unserer vorstellungen

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den mittelpunkt unseres gemeindelebens bildet der gottesdienst am sonntag. er ist geprägt von einem familiären und bewusst gestalteten miteinander, das offen ist für alle, die gottes gegenwart und gemeinschaft suchen.

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im positiven annehmen von wortgottesfeiern an "priesterlosen" wochenenden ist in unseren gemeinden ein bewusstsein für die eigenständige bedeutung dieser form des gottesdienstes gewachsen und die freude am hören, sehen und feiern der nähe gottes spürbar geworden. zugleich hoffen wir, dass auch in zukunft priester, die durch beständige mitarbeit mit der pfarre verbunden sind, mit uns messe feiern.

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wir suchen nach möglichkeiten, auch außerhalb der sonntagsgottesdienste die inhalte unseres glaubens auszutauschen sowie formen von gemeinsamem gebet nicht nur zu entdecken, sondern auch zu leben.

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bei der vorbereitung und feier der verschiedenen sakramente legen wir großen wert auf eine positive und offene erfahrung von kirche als glaubens-gemeinschaft.
erstkommunionvorbereitung, z. b., bedeutet für uns konkret die einbeziehung der eltern und die unterstützung in ihrer verantwortung als christen. zudem ist uns eine intensive nacharbeit, dort wo sie gewünscht und angenommen wird, wichtig.

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unser pfarrliches engagement gilt allen generationen. mit vielfältigen angeboten (kleinkinderrunde, jungschar, offene jugendarbeit, seniorenrunde,...) versuchen wir auf die bedürfnisse vor ort einzugehen. daneben sind wir auf der suche nach anderen formen wirksamer erwachsenenarbeit.

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unser sozialer blick ist v.a. auf die nöte der familien unseres pfarrgebietes sowie auf die unterstützung des eltern-kind-heimes "haus sarepta" gelenkt. darüber hinaus finden anliegen aus der 3. welt oder sozialer vereine auch in unseren kollekten berücksichtigung. durch die vorhandenen baulichen möglichkeiten steht unser haus der arbeit mit behinderten menschen offen.